KULTURELLE UND TECHNISCHE DENKMÄLER

Burgen

Brníčko - Unweit der Stadt „Zábřeh“ gibt es Überreste einer Burg aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, die später zum Sitz eines der reichsten mährischen Adeligen, Jan Tunkl aus „Drahanovice“ wurde. Heute finden Sie hier nur noch die Stützmauern, Trümmer eines zweigeschossigen Palastes, Türme und einen Schutzgraben sowie einen Wall um das gesamte Areal.

Nový hrad - – Die Überreste einer der größten mährischen Burgen befinden sich im Wald über dem Tal des Flusses Morava in der Nähe der Ortschaft Hanušovice. Die Ruine repräsentiert die von Umbauarbeiten unberührte Festungsarchitektur des 14. und 15. Jh.

Rabštejn (Rabenstein) - Die malerische Ruine der Burg Rabštejn aus 13. und 14. Jh., umsponnen von Geschichten über die Raubritter, gehört zu den beliebten Ausflugzielen. „Rabštejn“ liegt vielleicht eine Wegstunde vom Bergsattel „Skřítek“ entfernt. Die Burg war zu ihrer Zeit die am höchsten gebaute Burg in Mähren. Eine Burgruine ist auf den Übungsbergsteigfelsen.

Úsov - eine der ältesten erhalten nordmährischen Burgen, wurde im Stil eines französischen Kastells errichtet. Im 17. Jahrhundert wurde der dreistöckige Palast aufgebaut und ein Teil der Burg erhielt so einen Schlosscharakter. Das Jagd- und Forstmuseum im Schloss, 1898 gegründet, ist für sich schon eine einzigartige Sammlung dieser Art in ganz Mitteleuropa.

Die Wasserfestung in Stadt Jeseník - Die gotische Wasserfestung in Jeseník wurde im 18. Jahrhundert als Schloss umgebaut. Drinnen finden Sie das Heimatmuseum.

Žulová - Frýdberk - Die Burgruine, die wurde als Kirche umgebaut

Schlösser

Bludov - Zur Zeit gesperrte Schloss findet sich nicht weit von Stadt Šumperk. Wurde im 17. Jahrhundert aufgebaut.

Jánský vrch - Dieser uralte Sitz des Vratislaver Bischofs, verteilte sich auf einer Landzunge über der Stadt Javorník und wurde zum ersten Mal als gotische Burg im Jahr 1307 erwähnt. Zur Renaissancezeit wurde das Schloss in den Jahren 1482-89 umgebaut, später erfuhr es auch eine Barockrenovierung und gehört in seiner Art zu den am besten erhaltenen auf dem tschechischen Gebiet Schlesiens.

Kolštejn - Die im Renaissancestil erbauten Gebäude der unteren und mittleren Burg und die Ruine der ursprünglichen gotischen Burg befinden sich hoch über dem Flüsschen Branná. Die erste schriftliche Nachricht über die Burg stammt aus dem Jahre 1325. Im Laufe der Saison werden Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst und weitere Kulturaktionen veranstaltet.

Velké Losiny - Der Anteil am Aufbau des Schlosses haben vor allem die Geschlechtern „Žerotín“, die auch eine ganze Reihe anderen Sitz in Jeseníky aufgebaut haben. Das Renaissanceschloss wurde in den Jahren 1581-1589 am Ort einer mittelalterlichen Festung erbaut und im 17. und 18. Jahrhundertwende im Barockstil umbaut.

Technische Denkmäler

Pumpspeicherkraftwerk Dlouhé Stráně - das drittgrößte Pumpspeicherkraftwerk auf der Welt und das umfangreichste Wasserenergiewerk in der Tschechischen Republik. Die bedeutendste und meist interessante technische Sehenswürdigkeit in Jeseníky. Die meisten Objekte befinden sich unter der Erde, die Bauwerke über Tage sind rücksichtsvoll in die Umgebung eingruppiert und bilden mit ihr ein harmonisches Ganzes.

Papiermanufaktur und Papiermuseum in Velké Losiny - Dieses einzigartige technische Denkmal ist ein europäisches Unikat. Nach insgesamt 400 Jahren ununterbrochenen Betriebs stellt man hier Papier traditionell in Handarbeit her. Die Papierproduktionsbetrieb wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet.

Golderzmühlen bei Zlaté Hory - Nicht weit von Stadt Zlaté Hory liegt "údolí Ztracených štol“ (Tal der verlorenen Stollen). Das Flüsschen „Olešnice“ hat hier jahrmillionenlang Gold im Schlamm abgelegt und schon in früheren Zeiten wurde hier Gold gefördert. Zur Zeit wird im Tal ein mittelalterliches Bergmannstädtchen nachgebaut. Im Betrieb sind zwei Blockhütten mit einer Stampe zum Zerkleinern von Erz und eine Golderzmühle, die nach alten Plänen angefertigt wurde.

Weitere technische sehenswürdigkeiten:

Erzgruben Olověná štola und Starohoří, Zlaté Hory – Horní Údolí
Manchestermanufaktur, Šumperk
Bludov-mühle, Bludov

Kirchendenkmäler

Friedhofskirche des Hl. Kreuzes in Javorník - Stammt aus J. 1260. Einer der ältesten Bauten in der Region.

Kirche der Mariä Verkündigung in Šumperk - Die Kirche ist ein Bestandteil des ehemaligen Dominikanerklosters. Sie stammt aus dem 13. Jh.

Holzkirche in Žárová - Die Kirche wurde in der rustikalen Renaissancearchitektur im 1611 erbaut.

Kirche St. Michael in Maršíkov - Sie wurde 1609 im rustikalen Spätrenaissance-Stil gebaut.

Wallfahrtskirche Panny Marie Pomocné – Maria Hilf bei Zlaté Hory - Zu diesem Wallfahrtsort, südlich der uralten Bergmannstadt, am Hang des bewaldeten „Příčná hora“ (Querberg), kommen alljährlich Hunderte von Wallfahrern, um hier Kraft, Trost, Ermunterung und so manche Heilung zu finden.

Das ehemalige Kloster der Ursulinen in Stadt Jeseník - Der mächtige Gebäudekomplex und die Kapelle entstanden im 19 Jh. für den Vratislauer Konventorden der Hl. Ursula. Heutzutage dient das Gebäude als Schule und die Klosterkapelle, in der häufig Konzerte veranstaltet werden, wurde zum Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt.

Kirche St. Josef – Žulová/Frýdberk - Reste der gotische Burg umgebaut an die klassizistische Kirche.

Die Informationen sind von den Internetseiten des Kreises Olomouc: www.kr-olomoucky.cz

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